Heute ein bitseli Schwimmbi-Ökonomie. Die Schlagzeile, dass das wechselhafte Wetter Gift für die Badi-Bilanz ist, ist schon durch, sie ist aber mit Vorsicht zu geniessen. Einerseits war der Sommer gar nicht so schlecht bis jetzt – ausser an Tagen wie diesem – andererseits gibt es gute und weniger gute Badis. Das Arlesheimer Bädli zählt definitiv zur ersten Kategorie. Darum lohnt es sich auch an einem Regentag hervorzuheben, was denn eine gute Badi so ausmacht.
- Eine angenehme Umgebung, viel Grün und viele Liegeflächen und genügend Schattenplätze
- Funktionierende und praktische Infrastruktur und ästhetische Schwimmbecken.
- Eine funktionierende Trennung des Familien- und Kinderbereichs von der Erwachsenenwelt
- Spiel- und Sportflächen (Drei Beachvolleyfelder sind weitaus über dem Durchschnitt)
- Gute Verpflegung und freundlicher Service
- Badi-Events wie Nachtschwimmen, Kino, Beachcup und Frühstücksbuffet
- Lange Öffnungszeiten: Berufstätige können nach Feierabend kaum mehr ins Joggeli schwimmen gehen, da müssen sie schon uns kommen.
Es darf gerne auch mehr sein. Das subjektive Wohlbefinden des Badegastes hängt also aus einer Reihe von weichen Faktoren ab. Bei uns spielen die gut zusammen. Darum sind auch ehemalige Joggelianer und Bachgraber und Glungger ihrer trauten Heimatbadi abtrünnig geworden um fortan bei uns zu verweilen. Die Wege, die viele Badegäste aufnehmen, um hier zu baden, sind doch beachtlich. Unsere Badi hat einfach einen Standortvorteil, darum geht es den anderen Badis schlecht. Etwas übertrieben, aber das passt schon.
Man sieht sich in der Badi, sobald es wieder wärmer ist.
