
Ein blinder Fleck im Gemeinderanking (picswiss.ch)
Unschön, was gebaeude heute in der Weltwoche lesen musste, oder eben nicht gelesen hat. Im Standortranking der besten Schweizer Gemeinden tauchte Arlesheim nicht unter den ersten 150 auf. Dafür Pfeffingen, Therwil, Biel-Benken und Bottmingen. Von den aufgezählten Gemeinden hat Arlesheim bis auf Bottmingen sogar den niedrigeren Steuerfuss. In der Kategorie Wirtschaftsleistung dürften wir allenfalls hinter Bottmingen sein. Hey, wir haben sogar eine Fussgängerfreundliche Shoppingmeile, Schwimmbad, Dreifachturnhalle, Sekundarschule und so weiter. Über die Bewertungskriterien eines solchen Rankings lässt sich ja streiten. Spitzengemeinden wie Wollerau sind am Arsch der Welt und bieten ausser Südhang und tiefen Steuern nichts. Aber in Sachen Standortpolitik ist dieses Ranking schon ein heftiger Chläpper. Vielleicht stolperten die Verfasser der Studie über den astronomischen Kapitalsteuersatz, den die Gemeinde auf ihrer Homepage erst kürzlich korrigiert hat. Es sind wohl die kleinen Details, die eine Gemeinde ins Pfefferland der Rangliste schicken. Sehr schade. Solche Ranking, so umstritten sie auch sind, finden hohe Beachtung und dienen Leuten wie Herrn Schmidt als Kompass. Wir haben mehr zu bieten, blöd, dass das ausser uns niemand weiss.
